Naturschutz am Grünen Band nur im Konsens: Heinz Sielmann Stiftung erneuert Angebot zum Dialog mit Landnutzern

25.04.2012, Duderstadt. Die Heinz Sielmann Stiftung setzt im länderübergreifenden Naturschutzgroßprojekt Grünes Band Eichsfeld-Werratal weiterhin auf Konsens. Vor dem Hintergrund einer vom Landvolk Göttingen initiierten kreisweiten Unterschriftensammlung gegen das Vorhaben hat die Stiftung ihr Angebot zum Dialog mit den Landnutzern erneuert. Bei Ortslandwirten, Feldmarken, Realgemeinden und Jagdgenossenschaften bestehen zum Teil Befürchtungen, dass es durch das Projekt zu Einschränkungen für die konventionelle Land- und Forstwirtschaft und zur Ausweisung weiterer Naturschutzgebiete kommen werde.

„Wir nehmen diese Ängste und Befürchtungen sehr ernst. Wichtig ist uns vor allem, dass alle Beteiligten die Kenntnis und Gewissheit haben, dass die zukünftigen Maßnahmen zusammen mit Allen auf der Basis des Freiwilligkeitsprinzips umgesetzt werden“, so Stiftungsvorstand Michael Spielmann. „Es wird nicht über die Köpfe der Eigentümer und Nutzer hinweg entschieden, sondern es wird immer ein tragfähiger Konsens gesucht", betont er weiter.

In den vergangenen Jahren hat die Stiftung bereits zahlreiche Informations- und Beteiligungsprozesse geschaffen, in denen auch das Landvolk regelmäßig vertreten ist, und die auch zukünftig fortgeführt werden. „Wir erklären uns aber gerne für weiterführende Gespräche unter Einbeziehung der Fördermittelgeber bereit“, erklärt Spielmann. Für die Stiftung sei z.B. ein Runder Tisch, auch unter Beteiligung des Bundesamtes für Naturschutz und der drei Bundesländer Thüringen, Niedersachsen und Hessen, denkbar.

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